Der Apell

4.8/5 - (142 votes)

Der Apell – digitales Gemälde & Kunstwerk von Dr. U. K. Dahlhoff

„Der Appell“ zeigt den letzten Augenblick militärischer Ordnung vor dem Aufbruch an die Front. Bewaffnete Soldaten stehen in Reih und Glied, während ein Offizier die Formation abschreitet und ein weiterer die Namen auf einer Liste kontrolliert. Doch hinter Uniformen, Gewehren und aufgepflanzten Bajonetten werden einzelne Menschen sichtbar – mit Angst, Erinnerungen und der Ungewissheit darüber, was sie erwartet.

Werkangaben: Dr. U. K. Dahlhoff · 2026 · Werk Nr. 005

Dieses digitale Kunstwerk und Gemälde entstand nach einer eigenständigen künstlerischen Konzeption in einem mehrstufigen Gestaltungs-, Auswahl- und Überarbeitungsprozess unter Einsatz generativer künstlicher Intelligenz.

Die Idee hinter „Der Appell“

„Der Appell“ hält einen Augenblick fest, in dem äußerlich noch vollkommene Ordnung herrscht. Die Soldaten sind angetreten. Ihre Ausrüstung ist angelegt, die Gewehre stehen aufrecht neben ihren Körpern, die Bajonette sind aufgepflanzt. Ein Offizier schreitet die Formation ab, während ein weiterer Mann anhand einer Liste überprüft, ob die Einheit vollständig ist.

Alles scheint vorbereitet.

Doch hinter dieser militärischen Ordnung beginnt eine andere Geschichte.

Im Vordergrund steht ein sehr junger Soldat. Während von ihm erwartet wird, Haltung zu bewahren und geradeaus zu blicken, richtet er seine Augen unmittelbar auf den Betrachter. Sein Gesicht zeigt keine Begeisterung über das Kommende. In seinem Blick verbinden sich Unsicherheit, Angst und vielleicht die Erkenntnis, dass mit diesem Morgen etwas endet, das nicht wiederkehren wird.

Neben ihm hält ein älterer Soldat ein kleines Bild in seinen Händen. Es erinnert an einen Menschen, der nicht mit ihm gehen kann. Vielleicht seine Frau, vielleicht seine Mutter oder einen anderen geliebten Menschen. Während die Uniform die Soldaten äußerlich einander angleicht, erzählt dieses kleine persönliche Erinnerungsstück davon, dass jeder Einzelne ein Leben außerhalb dieser Formation besitzt.

Die anderen Männer reagieren unterschiedlich. Einige schauen starr nach vorne. Andere wirken erschöpft oder nachdenklich. Manche versuchen, keine Regung erkennen zu lassen. Sie stehen gemeinsam in einer Reihe – und dennoch wird jeder von ihnen den bevorstehenden Weg allein mit seinen eigenen Gedanken antreten müssen.

Der Weg zur Front

Im Hintergrund wartet bereits der Zug.

Dampf und Rauch ziehen über das Gelände und vermischen sich mit dem kalten Licht des beginnenden Tages. Damit wird deutlich, dass dieser Appell keine gewöhnliche militärische Routine ist. Die Männer werden den Platz nicht wieder in ihre Unterkünfte verlassen. Der nächste Weg führt zum Transport und von dort möglicherweise unmittelbar in den Krieg.

Hinter einem Tor stehen Angehörige. Eine Frau hebt ihre Hand. Andere Menschen versuchen noch einen letzten Blick auf diejenigen zu erhaschen, die gleich fortgebracht werden.

Zwischen ihnen und den Soldaten liegt nur eine geringe räumliche Entfernung – und dennoch scheinen bereits zwei unterschiedliche Welten entstanden zu sein.

Die Soldaten dürfen ihre Formation nicht verlassen. Die Angehörigen können ihnen nicht folgen.

Der Abschied findet deshalb beinahe ohne Berührung statt.

Ordnung und Angst

Eine besondere Rolle spielen die aufgerichteten Gewehre und Bajonette. Sie bilden eine nahezu gleichmäßige Folge senkrechter Linien und verstärken damit die militärische Ordnung des Appells.

Doch zwischen diesen Waffen befinden sich Gesichter.

Genau dieser Gegensatz ist ein wesentlicher Bestandteil des Werkes. Eine militärische Formation betrachtet Menschen zunächst als Einheit. Das Gemälde versucht dagegen, aus dieser Einheit wieder einzelne Schicksale hervortreten zu lassen.

Der junge Soldat im Vordergrund könnte seinen ersten Kriegseinsatz vor sich haben. Der ältere Mann neben ihm könnte bereits wissen, was Krieg bedeutet. Ein anderer Soldat könnte überzeugt sein, zurückzukehren. Wieder ein anderer könnte bereits daran zweifeln.

Keiner von ihnen weiß, welcher Gedanke sich als richtig erweisen wird.

Der Appell vor dem Appell

Der Titel besitzt deshalb bewusst eine zweite Bedeutung.

Zunächst bezeichnet „Der Appell“ ganz unmittelbar das militärische Antreten der Soldaten. Namen werden aufgerufen, Männer gezählt und die Einheit wird auf ihren bevorstehenden Einsatz vorbereitet.

Doch das Gemälde kann zugleich als ein anderer Appell verstanden werden.

Es fordert den Betrachter nicht dazu auf, über militärische Stärke oder die Ordnung einer Formation nachzudenken, sondern hinter Uniformen und Waffen wieder einzelne Menschen wahrzunehmen.

Der Krieg selbst ist auf dem Bild noch nicht zu sehen.

Es gibt keinen Angriff.
Keine Schlacht.
Keine Verwundeten.
Keine Gefallenen.

Und dennoch ist der Krieg bereits anwesend.

Er befindet sich in den Gesichtern der Männer, in den Blicken der Angehörigen, im wartenden Zug und in der Ungewissheit darüber, wie viele dieser Menschen eines Tages zurückkehren werden.

Sie stehen gemeinsam in einer Reihe. Doch jeder geht mit einer anderen Angst an die Front.

Was die Männer dort erleben werden und welche von ihnen zurückkehren, erzählt „Der Appell“ nicht. Diese Geschichte beginnt dort, wo das Gemälde endet.

Kunstdrucke, Lizenzen und Erwerbsanfragen

„Der Appell“ ist als Kunstwerk erhältlich und kann darüber hinaus für private oder gewerbliche Zwecke lizenziert werden. Die nachfolgenden Preise beziehen sich auf die jeweilige Nutzung des Werkes. Ein vollständiger Verkauf ist grundsätzlich möglich, wird jedoch ausschließlich individuell vereinbart.

MöglichkeitPreisUmfang
Private Nutzungslizenz29 €Digitale Nutzung ausschließlich für private, nicht gewerbliche Zwecke
Kunstdruckab 49 €Hochwertiger Kunstdruck; Preis abhängig von Größe und Ausführung
Gewerbliche Einzelnutzungab 250 €Nutzung für ein konkret vereinbartes kommerzielles Projekt
Erweiterte gewerbliche Nutzungab 750 €Umfangreichere kommerzielle Nutzung nach individueller Vereinbarung
Exklusive NutzungPreis auf AnfrageExklusive Nutzungsrechte nach individuell vereinbartem Umfang
Erwerb des WerkesPreis auf AnfrageKaufangebote sind willkommen; Bedingungen werden individuell vereinbart

Hinweis: Mit dem Erwerb einer Nutzungslizenz werden ausschließlich die jeweils vereinbarten Nutzungsrechte eingeräumt. Eine Weitergabe, Unterlizenzierung, Nutzung für KI-Training oder darüber hinausgehende Verwendung ist ohne ausdrückliche Vereinbarung nicht gestattet.

Anfrage zu „Der Appell“

Für Anfragen zu Kunstdrucken, privaten oder gewerblichen Nutzungslizenzen sowie zu einem möglichen Erwerb des Werkes nehmen Sie bitte Kontakt auf. Individuelle Nutzungsmodelle und Angebote können persönlich vereinbart werden.

© 2026 Dr. U. K. Dahlhoff · „Der Appell“ · Werk Nr. 005